Fallstudie • 13.12.2017

Mehr Erfolg mit dem richtigen Touch

Wie Eton seinen erwarteten Umsatz verdoppelte

Die Digitalisierung verändert auch die Modebranche und es entsteht neuer Raum für den Modehandel. Es ist so, dass immer mehr Kunden an ihre Geräte gebunden sind. Das blaue Licht von ihren Smartphones, Tablets und Laptops und der blaue e-Commerce-Farbton strahlen ihre Gesichter an. Das heißt aber nicht, dass dem Einkaufserlebnis im Modegeschäft dasselbe Schicksal bestimmt ist wie der ausgestorbenen Vogelart Dodo. Will ein Geschäft weiterhin Erfolg haben, so muss es mehr bieten und mehr „verkaufen“ als Kleidung, um Kunden mit starken und fesselnden Instore-Erlebnissen für sich zu gewinnen.

Anbieter
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Elo Touch Solutions (Belgium) NV

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3011 Rotselaar
Belgien
Eton in Malmö
Ein Modegeschäft wird digital und interaktiv: Eton stattete seine stationären Läden mit zahlreichen Touchscreen-Displays aus, um die gesamte Hemdenkollektion auf den Verkaufsflächen des Unternehmens zu präsentieren.

Die Zeiten, in denen es für Designer und Händler reichte, ihre Waren auf Verkaufsflächen zur Schau zu stellen, sind endgültig vorbei – so raffiniert und auffällig Displays auch sein mögen. Denken Sie doch einmal genauer darüber nach: Selbst die großartigsten Stücke und gut präsentierte Mode hängen einfach nur an Kleiderständern oder liegen flach und fast zu perfekt zusammengelegt auf Tischplatten. Erschwerend kommt hinzu, dass im Einzelhandel immer weniger Raum zur Verfügung steht. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass Geschäfte zusätzlichen Warenbestand digital präsentieren können.

Der Kunde will heutzutage beim Einkauf etwas erleben. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Kunden auf der Suche nach einem persönlichen Einkaufserlebnis sind, das sie mit allen Sinnen genießen können. Physische und digitale Erlebnisse gehören ebenfalls dazu.

Glücklicherweise dreht sich gerade in der Modebranche alles um den Tastsinn – unabhängig davon, ob es sich um das Berühren verschiedener Texturen von Bekleidungsmaterialien oder um einen kühlen, glatten, eleganten Touchscreen handelt. Trotz des einfachen und schnellen Online-Kaufs ist das Einkaufserlebnis auch heute noch stark geprägt durch das Berühren, Vergleichen und Anprobieren von Kleidung. Doch wie können Einzelhändler digitale Verkaufswege mit denen im Ladengeschäft miteinander verbinden, sodass ein starkes Erlebnispaket entsteht?

In diesem Bereich punkten wir von Elo Touch Solutions mit unserer Erfahrung und unseren individuellen Lösungen für den Einzelhandel. Wir sind Experten bei der nahtlosen Integration der eleganten Modewelt mit ihren weichen Stoffen und der modernen, funktionellen Welt der digitalen Touchscreens. Tatsächlich ist Elo Touch Solutions mit mehr als 20 Millionen installierten Systemen weltweit ein führender Anbieter von interaktiven Touchscreen-Lösungen für den Einzelhandel. Zudem verfügen über mehr als 40 Jahre Erfahrung in diesem Bereich. Dadurch profitieren Kunden von bewährten, qualitativ hochwertigen Produktdesigns, mit denen sich optimale Ergebnisse erzielen lassen – wie bei Eton.

Eton in Malmö
Quelle: Elo

Schaffen Sie unbegrenzte Möglichkeiten in begrenztem Raum

Die schwedische Marke ETON beeindruckt seit der Gründung 1928 mit seinen hochwertigen Hemden. Heute sind die unterschiedlichen Stile sehr gefragt und werden in den exklusivsten Geschäften vertrieben. Während der Einzelhändler mittlerweile weltweit präsent ist, waren den Ladengeschäfte des Designers aufgrund ihrer Größe von 90 Quadratmetern und damit der Möglichkeit zur Präsentation seiner farbenfrohen Kollektion klare Grenzen gesetzt. Nur 15 Prozent der gesamten Linie konnten ausgestellt werden. Doch wie konnte ETON für eine größere Produktauswahl auf kleiner Fläche sorgen? Und wie ließ sich das relativ schnell und ohne riesigen Aufwand erreichen? ETON hat sich mit diesen Herausforderungen an uns gewandt. Die Modeikone hat uns gebeten, bei der Umsatzsteigerung und der Optimierung der Kundenerlebnisse im Geschäft behilflich zu sein und darüber hinaus einen Weg zu finden, die komplette Kollektion auf der bescheidenen Einzelhandelsfläche des Unternehmens zu präsentieren. Herausforderungen, die wir gerne angenommen haben und wir erfolgreich meistern konnten.

Die Verschmelzung des Einzelhandels mit dem Online-Geschäft

Heutzutage ist es nicht ungewöhnlich, dass Unternehmen, die bisher reine Online-Händler waren, auch Ladengeschäfte eröffnen. Eton war aber bereits an verschiedenen Standorten vertreten und so bestand die Herausforderung darin, aus dem Einzelhändler auch einen Online-Händler zu machen.

Wie sah die Lösung aus? Das Einkaufserlebnis im Ladengeschäft wurde durch eine Reihe von Touchscreen-Displays bereichert. Diese Displays sind nicht nur gut sichtbar, sie ermutigen Kunden auch dazu, mit der Marke zu interagieren – und die 85 Prozent der Produkte effektiv zu präsentieren, die möglicherweise nicht im Geschäft gezeigt werden können. Es ist wie Magie: Durch eine intelligente Programmierung im Hintergrund und ein ausgefeiltes Design verwandeln sich 90 Quadratmeter Verkaufsfläche in einen unendlich großen Raum, in dem Kunden vollständig und interaktiv auf die gesamte Eton-Kollektion zugreifen und diese bequem erkunden können.

Dieser Omni-Channel-Ansatz sorgt nicht nur für verbesserte Kundenerlebnisse im Ladengeschäft. Ferner profitieren Eton-Händler davon, dass sie ihren Kunden ungefähr 70-mal mehr Möglichkeiten bieten können und die Verweildauer der Kunden im Laden lässt sich so auch erhöhen. Hochauflösende Bildschirme sind zudem ideal, um Bekleidung mit ihrer Ästhetik, Qualität und Detailvielfalt in Szene zu setzen; Geschäfte punkten darüber hinaus durch einen eleganten und modernen Look.

Endlich haben Kunden Zugriff auf die gesamte Produktlinie von Eton und können verschiedene Stilrichtungen blitzschnell erkunden – ganz unabhängig von der Verfügbarkeit und der Verkaufsflächen in den Geschäften. Ein weiterer Pluspunkt für den Kunden: Sollte ein Produkt nicht vorrätig sein, so dauert die Lieferung nur ein bis zwei Tage.

Knitterfreie Ergebnisse

Einfach ausgedrückt: Das Ursprüngliche Ziel von Eton war es, den Umsatz um 5 Prozent zu steigern. Und um ehrlich zu sein, haben wir dieses Ziel nicht erreicht, wir haben es verdoppelt. Dank dieses digitalen Omni-Channel-Ansatzes stieg der Umsatz um 10 Prozent. Infolgedessen hat Eton angekündigt, dass es bald dieselbe Strategie in anderen Geschäften anwenden und Eton Express erstellen wird. Dieser neue Service übernimmt Bestellungen, die in den einzelnen Filialen erstellt wurden, und liefert sie in der selben Stadt innerhalb einer Stunde an Kunden.

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